Hauptnavigation


News

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – eine Herausforderung (nicht nur) für Frauen mit Migrationserfahrung

3. Handreichung der Vernetzungsstelle MY TURN

Für viele Frauen mit Migrationsgeschichte ist der Weg in Qualifizierung und Beschäftigung untrennbar mit einer zentralen Frage verbunden:

Wie lassen sich familiäre Verantwortung und berufliche Perspektiven miteinander vereinbaren?

Genau diese Frage untersucht die 3. Handreichung der Vernetzungsstelle MY TURN. Da 85 Prozent der Teilnehmerinnen des MY TURN-Programms Mütter sind, ist Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Bildungs- und Arbeitsmarktchancen.

Für die Handreichung wurden die MY TURN-Träger individuell und in Fokusgruppen befragt. Herausgearbeitet wurden zentrale Herausforderungen , aber auch praxiserprobte Lösungsansätze aus den Projekten.

Typische Herausforderungen in der Beratung:

➡️ Vereinbarkeit von Arbeits- und Betreuungszeiten
➡️ Strukturelle Hürden sowie geringe System- und Sprachkenntnisse
➡️ Rollenbilder und familiäre Erwartungen
➡️ Mehrfachbelastung und hoher psychosozialer Druck

Praxislösungen aus den MY TURN-Projekten:

✔️ Lotsenstellen für Kinderbetreuung und Sensibilisierung von Unternehmen
✔️ Zielgruppenadäquate Informationsmaterialien und Unterstützung bei Anträgen
✔️ Role-Models und Peer-to-Peer-Formate
✔️ Informelle Vernetzungsformate (Frauen- oder Sprachcafés) sowie Angebote zu Zeit- und Stressmanagement

Die Handreichung steht auf der MY TURN-Programmwebsite zum Download bereit. Den Link dazu finden Sie im ersten Kommentar.


ℹ️ Das Projekt „Vernetzungsstelle MY TURN“ wird im Rahmen des Programms „MY TURN - Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischer Sozialfonds (ESF) Plus gefördert. Trägerin der Vernetzungsstelle MY TURN ist die gsub - Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH.

💡 Das Programm MY TURN unterstützt (formal) geringqualifizierte Frauen mit eigener Migrationserfahrung und erhöhtem Unterstützungsbedarf auf dem Weg in Qualifizierung, Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.