Hauptnavigation


Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTBV)

Die gsub mbH unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bei der Umsetzung der Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTBV).

Hintergrund und Ziel der Verordnung

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) stärkt Menschen mit Behinderungen in ihrer Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, mit dem Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Zur nachhaltigen Etablierung der Beratungsangebote wird die Finanzierung von der bisherigen zuwendungsrechtlichen Förderung umgestellt auf einen per Rechtsverordnung gewährten Zuschuss.

Die Verordnung zur Weiterführung der EUTB® trat zum 1. Januar 2022 in Kraft, um eine lückenlose Beratung der Ratsuchenden in den Beratungsangeboten der EUTB® ab dem 01. Januar 2023 zu gewährleisten. Neuerungen gegenüber der Förderrichtlinie vom 17. Mai 2017 bestehen neben dem erhöhten Gesamtbudget unter anderem in der Berücksichtigung von Sprachdolmetschern, einer Pauschale zur Öffentlichkeitsarbeit und Erstausstattung. Anträge auf den Zuschuss konnten auch Organisationen stellen, die bislang keine EUTB® im Rahmen der Förderrichtlinie betrieben haben.

Die gsub mbH ist zuständig für die Beratung der Antragsteller*innen, die Antragsprüfung, die Bescheidung und die Prüfung der Tätigkeitsnachweise im Rahmen der EUTBV. Sie berät außerdem zur Abrechnung und Berichterstattung der bezuschussten EUTB®-Angebote.

Aktuelles für Interessierte und Antragsteller*innen

Antragstellung und Bewilligung

Anträge im Rahmen der ersten Bewilligungsperiode des Zuschusses zur Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung konnten in der Zeit von Januar bis März 2022 über die Fördermitteldatenbank ProDaBa.2020 gestellt werden. Die Antragsunterlagen sollten unmittelbar nach Antragstellung in der Datenbank postalisch an die gsub gesendet werden.

Der Versand der Bewilligungs- und Ablehnungsbescheide erfolgt ab August 2022. Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von Rückfragen zum Bearbeitungsstatus Ihres Antrages ab.

Zukünftige Antragstellungen nach § 10 (3) EUTBV

Wird die Anzahl der Vollzeitäquivalente je Land im Verlauf der Bewilligungsperiode nicht ausgeschöpft, kann für bestimmte Regionen ein Antrag auf Zuteilung bis zum 31. März eines Kalenderjahres für die Restlaufzeit der Bewilligungsperiode gestellt werden.

Nähere Informationen zu weiteren Anträgen auf Zuteilung erhalten Sie an dieser Stelle im Verlauf der ersten Bewilligungsperiode.