Hauptnavigation


Europaagentur

Die gsub mbH hat den Zuschlag für eine externe Dienstleistung zur Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin erhalten: Aufgabe der Europaagentur ist es, die Senatsverwaltung bei ihren Aktivitäten im europäischen Kontext bis zum Endes des Jahres 2018 aktiv zu begleiten und die Präsenz der Berliner Beschäftigungs- und Berufsbildungspolitik auf europäischer bzw. internationaler Ebene zu erhöhen.

Beim aktuellen Auftrag geht es zum einen um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen wie internationale Expertengespräche, Tagungen und Konferenzen unter Einsatz von unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und Methoden. Die Dokumentationen der meisten Veranstaltungen finden Sie (in deutscher und englischer Sprache) unter: www.berlin.de/sen/arbeit/.

Zum anderen wird die Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales beim Erfahrungsaustausch und der Kooperation im Themenbereich Beschäftigung, Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik sowie den übergreifenden Aspekten und Schnittstellen zu Politikbereichen wie Diversity, Integration, Gleichstellung und zur Wirkungsforschung von arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitischen Maßnahmen einschließlich der Evaluierung im Fokus stehen. Dabei spielt die Netzwerk-Arbeit im Rahmen der Städtepartnerschaften Berlins, im Städtenetzwerk EUROCITIES und weiterer Foren und Partnerschaften eine große Rolle.

Im Jahr 2017 hat die Europaagentur im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bereits eine Veranstaltung organisiert:

Im Rahmen des 100-Tage-Programms des Berliner Senats konnte die Europaagentur die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bei der Ausrichtung der Konferenz „Gute digitale Arbeit in europäischen Metropolen gestalten. Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung von morgen“ am 17.05.2017 unter Leitung der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach unterstützen.

Thema der Veranstaltung waren Lern- und Lehrmethoden in der Aus- und Weiterbildung der Zukunft. Besonderes Augenmerk wurde dabei nicht nur auf die Implementierung digitaler Lern- und Lehrmethoden, sondern vor allem auch auf die mit diesen einhergehenden Chancen zur Überwindung digitaler Spaltung der Gesellschaft gelegt. Hierzu wurde den Teilnehmenden, neben einer Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, in vier Themeninseln die Möglichkeit geboten, nicht nur von Best Practice-Beispielen des europäischen Auslands zu lernen, sondern sich vor allem untereinander in einen Austausch zu begeben.

Im Jahr 2016 hat die Europaagentur im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen drei Veranstaltungen organisiert:

Am 23. März 2016 fand ein Expertendialog „Arbeit 4.0 – made in Berlin – Zwischenbilanz“ statt. Bereits im Vorfeld wurde von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen der Dialogprozess „Arbeit 4.0 – made in Berlin“ zur Zukunft der Arbeit angestoßen, welcher zu einer Metropolenkonferenz am 14.12.2015 führte, bei der Handlungsfelder erarbeitet wurden. Beim Expertendialog wurden diese Handlungsfelder vorgestellt und diskutiert. Geplante Projekte und Vorhaben der Senatsverwaltung wurden dargestellt und die nächsten Schritte festgelegt.

Am 22. Juni 2016 fand die zweite Veranstaltung „Work 4.0 - deutsch-finnischer Experten/-innen-Workshop“ statt. Vier Themenblöcke waren ausgewählt worden, die anhand von Beispielen aus Finnland und Berlin diskutiert wurden – so ging es u.a. um die Zukunft der Arbeit, Crowdsourcing und Qualifizierung 4.0, digitale Bildung und um Human Resources.

Bei der dritten Veranstaltung vom 20. Juni 2016 handelte es sich um einen Expertenworkshop "Coaching-Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik und die Messung ihrer Wirkung". Es wurden verschiedene europäische Projekte für die nachhaltige Integration von (Langzeit)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt vorgestellt, die mit individualisierten Ansätzen, wie z.B. Coaching, arbeiten. Das Berliner Jobcoaching war eines der präsentierten Programme. Dabei stand im Fokus, wie die Wirksamkeit von Programmen gemessen und nachgewiesen werden kann.

Bei der Umsetzung aller weiteren Dienstleistungen kann sich die Europaagentur auf die langjährigen Erfahrungen der gsub mbH beim Transfer europäischer Beschäftigungs- und Bildungspolitik und bei der Umsetzung von ESF-Programmen stützen. Die Kontakte und Informationen aus dem Metropolen-Netzwerk europäischer Großstädte „MetropolisNet“ (Informationen unter www.metropolisnet.euund MetropolisNet), das die gsub mbH 1998 mitbegründet hat, wird die Europaagentur ebenfalls bei der Unterstützung der europäischen Aktivitäten der Senatsverwaltung nutzen.

Auch die eigenen Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse der Europaagentur bei der erfolgreichen Realisierung des ersten Auftrags – der Organisation von mehreren zum Teil internationalen Veranstaltungen im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen zu arbeitsmarktpolitischen Themen, u.a. einer Metropolenkonferenz „Arbeit 4.0 – made in Berlin“ im Dezember 2015 – bilden eine gute Grundlage für die weitere Arbeit. Die Dokumentationen dieser und einer weiteren Konferenz „Erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa“ am 2./3. Juni 2015 sowie des Expertenworkshops „Wirkungsforschung in der Arbeitsmarktpolitik“ am 19./20. Mail 2015 finden Sie unter www.berlin.de/sen/arbeit/.