Handreichung "Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus"

Durch die engagierte Zusammenarbeit mit vielen Akteuren aus ganz Deutschland entstand mit der Handreichung "Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus - Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort" eine Sammlung von Erfahrungsgeschichten, die der Fachöffentlichkeit und interessierten Kommunen wertvolle Impulse für die Arbeit mit geflüchteten Menschen geben wird.

Die Handreichung steht als barrierefreies PDF zum Download zur Verfügung.

"Willkommenskultur vs. Rechtsextremismus - Handlungsansätze aus der Arbeit vor Ort"

Die Handlungsfelder und der Akteurskreis in der kommunalen Arbeit mit den geflüchteten Menschen sind genauso vielfältig wie die Bedarfslagen und Anforderungen, die sich derzeit den Beteiligten vor Ort stellen. So wurde jede Erfahrungsgeschichte einem der folgenden acht Handlungsfelder zugeordnet:

  • Entscheidungen treffen: Entscheidungsprozesse auf Verwaltungsebene
  • Transparenz schaffen: Informationskultur gegenüber der Bevölkerung
  • Partizipation ermöglichen: Einbindung und Koordination von bestehenden Initiativen, Organisationen, Bündnissen sowie neu entstehenden Initiativen
  • Engagement zeigen: (Zivilgesellschaftliches) Engagement bei der Unterbringung und Versorgung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung von geflüchteten Menschen
  • Gesellschaftliche Teilhabe fördern: Partizipationsmöglichkeiten von Geflüchteten, zum Beispiel in Vereinen oder sozialen Einrichtungen
  • Eigenengagement befördern: Unterstützung und Förderung des Engagements von Geflüchteten
  • Widerständen entgegenwirken: Umgang mit Ängsten und allgemeinen Ressentiments in der Bevölkerung sowie mit rechtspopulistischen und -extremen Übergriffen
  • Mobile Beratung im Themenfeld rassistische Mobilisierung: Aus der Arbeit der Mobilen Beratungim Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Zunächst kommen eine Ländervertreterin und ein Ländervertreter zu Wort, die aus ihrer Position die aktuelle Situation und die anstehenden Aufgaben bei der Schaffung von Willkommens- und Anerkennungskultur in ihrem jeweiligen Bundesland einschätzen.