Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

Europaagentur

Die gsub mbH hat den Zuschlag für eine externe Dienstleistung zur Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (bis Dezember 2016 Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen) in Berlin erhalten: Aufgabe der Europaagentur ist es, die Senatsverwaltung bei ihren Aktivitäten im europäischen Kontext bis zum Endes des Jahres 2018 aktiv zu begleiten und die Präsenz der Berliner Beschäftigungs- und Berufsbildungspolitik auf europäischer bzw. internationaler Ebene zu erhöhen.

Bei der Umsetzung kann sich die Europaagentur auf die langjährigen Erfahrungen der gsub mbH beim Transfer europäischer Beschäftigungs- und Bildungspolitik und bei der Umsetzung von ESF-Programmen stützen. Die Kontakte und Informationen aus dem Metropolen-Netzwerk europäischer Großstädte „MetropolisNet“ (Informationen unter www.metropolisnet.eu und https://www.gsub.de/international/metropolisnet/), das die gsub mbH 1998 mit begründet hat, wird die Europaagentur ebenfalls bei der Unterstützung der europäischen Aktivitäten der Senatsverwaltung nutzen.

Und nicht zuletzt sind auch die eigenen Arbeitsergebnisse und Erkenntnisse der Europaagentur bei der erfolgreichen Realisierung des ersten Auftrags – u.a. bei der Organisation von mehreren zum Teil internationalen Veranstaltungen im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen zu arbeitsmarktpolitischen Themen – u.a. einer Metropolenkonferenz „Arbeit 4.0 – made in Berlin“ im Dezember 2015 eine gute Grundlage für die weitere Arbeit. Die Dokumentationen dieser und einer weiteren Konferenz „Erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa“ am 2./3. Juni 2015 sowie des Expertenworkshops „Wirkungsforschung in der Arbeitsmarktpolitik“ am 19./20. Mail 2015 finden Sie unter https://www.berlin.de/sen/arbeit/berlinarbeit-ziel-1/europaeische-beschaeftigungspolitik/tagungen-und-konferenzen/.

Beim aktuellen Auftrag geht es zum einen um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen unterschiedlicher Formate, wie internationaler Expertengespräche, Tagungen und Kongresse unter Einsatz von unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und Methoden.

Zum anderen wird die Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales beim Erfahrungsaustausch und der Kooperation im Themenbereich Beschäftigung, Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik sowie den übergreifenden Aspekten und Schnittstellen zu Politikbereichen wie Diversity, Integration, Gleichstellung und zur Wirkungsforschung von arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitischen Maßnahmen incl. der Evaluierung im Fokus stehen. Dabei spielt die Netzwerk-Arbeit im Rahmen der Städtepartnerschaften Berlins, im Städtenetzwerk EUROCITIES und weiterer Foren und Partnerschaften eine große Rolle.

Im Jahr 2017 hat die Europaagentur im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bereits eine Veranstaltung organisiert:

Im Rahmen des 100 Tage Programms des Berliner Senates konnte die Europaagentur die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bei der Ausrichtung der Konferenz „Gute digitale Arbeit in europäischen Metropolen gestalten. Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung von morgen“ am 17.05.2017 unter Leitung der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin Elke Breitenbach unterstützen.

Thema der Veranstaltung waren Lern- und Lehrmethoden in der Aus- und Weiterbildung der Zukunft. Besonderes Augenmerk wurde dabei nicht nur auf die Implementierung digitaler Lern- und Lehrmethoden, sondern vor allem auch auf die mit diesen einhergehenden Chancen zur Überwindung digitaler Spaltung der Gesellschaft gelegt.

Hierzu wurde den Teilnehmenden, neben einer Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, in vier Themeninseln die Möglichkeit geboten, nicht nur von „best practice“ Beispielen des Europäischen Auslands zu lernen, sondern sich vor allem untereinander in einen Austausch zu begeben.

Im Jahr 2016 hat die Europaagentur im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen drei Veranstaltungen organisiert:

Am 23. März 2016 fand ein Expertendialog „Arbeit 4.0 – made in Berlin – Zwischenbilanz“ statt.
 
Hier wurden die im Ergebnis des bereits im Jahr 2015 von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen angestoßenen Dialogs zwischen politisch Verantwortlichen, Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, den Sozialpartnern und Unternehmen zur Zukunft der Arbeit formulierten Handlungsfelder, die auf der Metropolenkonferenz am 14.12.2015 erarbeitet wurden, vorgestellt und diskutiert. Geplante Projekte und Vorhaben der Senatsverwaltung wurden dargestellt und die nächsten Schritte festgelegt.
Die Dokumentation können Sie sich unter https://www.berlin.de/sen/arbeit/berlinarbeit-ziel-1/europaeische-beschaeftigungspolitik/tagungen-und-konferenzen/ herunterladen.

Unter diesem Link finden Sie auch die Dokumentation der Veranstaltung vom 22. Juni 2016: „Work 4.0 - deutsch-finnischer Experten/-innen-Workshop“.

Vier Themenblöcke waren ausgewählt worden, die anhand von Beispielen aus Finnland und Berlin diskutiert wurden – so ging es u.a. um die Zukunft der Arbeit/ Crowdsourcing und Qualifizierung 4.0/ digitale Bildung/ Human Resources.

Bei der dritten Veranstaltung vom 20. Juni 2016 handelte es sich um einen Expertenworkshop "Coaching-Ansätze in der Arbeitsmarktpolitik und die Messung ihrer Wirkung"

Es wurden verschiedene europäische Projekte für die nachhaltige Integration von (Langzeit)Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt vorgestellt, die mit indivudialisierten Ansätzen, wie z.B. dem Coaching, arbeiten. Das Berliner Jobcoaching war eines der präsentierten Programme. Dabei stand im Fokus, wie die Wirksamkeit von Programmen gemessen und nachgewiesen werden kann. Die Dokumentationen dieser Veranstaltung in deutscher und in englischer Sprache sind ebenfalls unter dem o.g. Link zum Download zu finden.

Ansprechpartner/-innen

gsub mbH
Kronenstr. 6
10117 Berlin

Operative Projektleitung
Dr. Sarah Elsing
Tel: +49 (0)30-284 09-129
Sarah.Elsing(at)gsub.de

Im Auftrag der

Die Europaagentur wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und des Landes Berlin.