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Ausschreibungen

Ausschreibung für Dienstleistungen von Experten*innen in der Jugendarbeit zum Thema „Hate Speech“ im Rahmen des Projekts “HIT"

Die gsub als einer der Gesellschafter von MetropolisNet veröffentlicht hiermit folgende Aufforderung zur Einreichung eines Angebots:

Aufforderung zur Einreichung eines Angebots für Dienstleistungen von Experten*innen in der Jugendarbeit zum Thema „Hate Speech“ im Rahmen des Projekts “HIT Hate Interrupter Teams: Youth counteracting hate speech towards migrants and minorities through participatory and creative campaigning”.

Die Aufforderung zur Einreichung des Angebots erfolgt im Rahmen einer Erasmus+ Partnerschaft, welche von Hope for Children – CRC Policy Centre aus Zypern koordiniert wird und aus neun Organisationen in sieben EU-Ländern (Zypern, Vereinigtes Königreich, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Italien, Deutschland) besteht.

Das Projekt will im Rahmen der europäischen Jugendförderung ein neues Modell entwickeln, um Hate Speech (Hassreden), Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung von Migranten*innen zu bekämpfen.

Auf lokaler Ebene, in Deutschland und in den anderen teilnehmenden Ländern, ist es entscheidend, Partnerschaften mit Organisationen zu aktivieren, die täglich mit jungen Menschen arbeiten - Jugendzentren, Schulen, Vereine, etc. Denn ein zentraler Teil des Projekts besteht darin, gemeinsam mit jungen Menschen Strategien, Instrumente und Kampagneninstrumente zu entwickeln, mit denen dann Hate Speech entgegengewirkt werden soll.

Im Mittelpunkt steht das Konzept der "Hate Interrupter Teams" (HITs) – das sind Gruppen von Jugendlichen (14-19), die unterstützt von Jugend(sozial)arbeitern*innen, Mentoren*innen und Beratern*innen Trainings auf der Grundlage von partizipativen, integrativen, kunstbasierten Methoden wahrnehmen. So geschult sollen sie bei Hate Speech und entsprechendem Verhalten gegenüber Migranten*innen (hate speech and behaviour towards migrants - HSBM), in der Schule und unter Gleichaltrigen in ihrer Umgebung eingreifen können.

HITs werden sich auf der Basis von kreativen, auf digitalen Medien basierenden "Showcases", fantasievollen Rollenspielen und künstlerischen Techniken mit HSBM befassen. Stakeholder Boards (SBs) werden die HITs bei der Konzeption, dem Test und der Veröffentlichung neuer Lehrpläne und Leitlinien, die auf Wissen über Menschenrechte und Interventionstechniken basieren, beraten. HITs und SBs werden sich gemeinsam bemühen, die Einflussmöglichkeiten der "Meinungsbildner" aus verschiedenen Bereichen zu nutzen; idealerweise unterstützt von Medienpersönlichkeiten (darstellende Künstler*innen, TV-Moderatoren*innen, Journalisten*innen); Pädagogen; Sportikonen und politischen Entscheidungsträgern als Sponsoren und Vorbilder, um HSBM durch gezielte Initiativen und Sensibilisierung entgegenzuwirken.

Die vorliegende Ausschreibung richtet sich an Experten*innen deren spezifische Expertise für die Durchführung und das Umsetzen des Projekts auf lokaler Ebene in Berlin erforderlich ist.

Im folgenden können Sie sich die Ausschreibung und die zugehörigen Anlagen herunterladen