TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN

Beratungsprojekt ‚Koordination des Coaching-Verfahrens und Qualitätssicherung in den landesweiten Beratungsnetzwerken im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN-KOMPETENZ STÄRKEN‘

Coaching-Verfahren im Programmbereich „Entwicklung, Implementierung und Umsetzung integrierter lokaler Strategien (Lokaler Aktionspläne)“
Lokale Aktionspläne fördern Demokratieentwicklung und lokale Bündnisse gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auf kommunaler Ebene. Dabei erhalten Kommunen/ Landkreise für den Aufbau und die Umsetzung von Lokalen Aktionsplänen ein projektbegleitendes Coaching. Ziel des Coaching-Verfahrens ist es, Kommunen/ Landkreise in Bezug auf die Entwicklung, Implementierung, Umsetzung und nachhaltige Verankerung eines Lokalen Aktionsplans zu unterstützen.
Der gsub-Projektgesellschaft mbH obliegen die Organisation des Coaching-Verfahrens sowie die Durchführung des prozessbegleitenden bundesweiten Fachaustausches für die Coaches.

Qualitätssicherung im Programmbereich „Förderung und Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen in den landesweiten Beratungsnetzwerken“
Die 16 aufgebauten landesweiten Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sollen nachhaltig gestärkt werden. Durch die Etablierung von landeseigenen Qualitätssicherungsverfahren soll die Wirksamkeit ihrer Beratungsleistungen erhöht und die Vergleichbarkeit mit anderen Unterstützungsangeboten im sozialen Bereich hergestellt werden.
Die gsub-Projektegesellschaft mbH begleitet und berät die Länder bei der Entwicklung von Instrumenten, Strukturen und Verfahren der Qualitätssicherung und der Erarbeitung einheitlicher Qualitätsstandards. Dabei stellt sie den bundesweiten Erfahrungstransfer und Austausch sicher und bietet bedarfsorientierte Weiterbildungen an.

Projektleitung
Andrea Keppke
Tel: +49 (0) 30 284 09 306
Fax: +49 (0) 30 284 09 130
andrea.keppke@gsub.de

Stellv. Projektleitung und Beraterin „Coachingverfahren“
Dr. Annedore Smettan
Tel: +49 (0) 30 284 09 316
Fax: +49 (0) 30 284 09 130
annedore.smettan@gsub.de

Beraterin “Qualitätssicherung Beratungsnetzwerke”
Constanze Kutschker
Tel.: +49 (0) 30 284 09 421
Fax: +49 (0) 30 284 09 130
constanze.kutschker@gsub.de

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN-KOMPETENZ STÄRKEN“

Vielfalt und Toleranz bilden die Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Diese Werte sind in Gefahr, wenn Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus an Raum gewinnen. Besonders Jugendliche müssen daher schon frühzeitig für ein demokratisches Miteinander begeistert werden. Es gilt, sie gegen die Einflüsse rechtsextremistischer Organisationen und deren menschenverachtende Ideologien zu stärken. Bei dieser zentralen Aufgabe sind alle demokratischen Kräfte gefragt.
Im Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ bündeln daher Bund, Länder und Kommunen ihr Engagement für ein demokratisches Zusammenleben und entwickeln gemeinsame Handlungsstrategien.
Eng vernetzt arbeiten Entscheidungsträger auf politischer Ebene mit Verwaltungen und Ämtern genauso wie mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen zusammen. Im Rahmen des Bundesprogramms werden dadurch langfristige Netzwerke auf kommunaler Ebene und auf Landesebene gestärkt und modellhafte Projekte erprobt und weiterentwickelt.
Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ unter einem gemeinsamen Dach fort. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen € an Bundesmitteln zur Verfügung.

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