INNOPUNKT Initiative IMPULS
 

Modellprojekt zur Erschließung und Entwicklung von nachhaltigen Zugangswegen für formal Geringqualifizierte in Beschäftigung


Das Modellprojekt IMPULS ist aus der INNOPUNKT Initiative der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) entstanden. Es richtet sich sowohl an formal gering qualifizierte Arbeitnehmer/innen und ihre Unternehmen als auch an formal gering qualifizierte Arbeitslose. Durch diesen dualen Ansatz soll unter Zuhilfenahme von transnationalen Erfahrungen eine enge Verzahnung zwischen Wirtschaft, lebenslangem Lernen und Beschäftigungspolitik geschaffen werden.


Gering qualifizierte Menschen besitzen besonders schlechte Arbeitsmarktchancen und sind überproportional oft von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen. Gleichzeitig macht sich schon jetzt der allgemeine Fachkräftemangel auch in der Region Dahme-Spreewald bemerkbar. Beide Probleme sind zwei Seiten derselben Medaille. Gelingt es, Geringqualifizierte höher zu qualifizieren, kann dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden. Das INNOPUNKT Projekt IMPULS im Landkreis Dahme-Spreewald möchte für Geringqualifizierte nachhaltige Wege für und in den 1. Arbeitsmarkt entwickeln und erproben. Dabei wird auf einen Arbeitsplatz stabilisierenden und einen Arbeitsplatz schaffenden Ansatz gesetzt.
Einerseits sollen gering qualifizierte Arbeitnehmer/innen und ihre Betriebe bei der Identifizierung und Umsetzung von modularen Höherqualifizierungen unterstützt werden. Andererseits werden gering qualifizierte Langzeitarbeitslose in enger Zusammenarbeit mit der ArGe LDS und der Agentur für Arbeit in Beschäftigung integriert. Die Angebotspalette stützt sich dabei auf intensive Betreuung, umfassende Qualifizierung und passgenaue Entwicklungspläne.
Durch die projektintern angelegte enge Verbindung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt kann ein so genannter „Fahrstuhleffekt“ entstehen. Dies bedeutet, dass Stellen, die durch Höherqualifizierung und Aufstieg der Arbeitnehmer/innen frei geworden sind, mit Teilnehmer/innen aus dem Pool der im Projekt betreuten Arbeitslosen besetzt werden können.
Bei der Umsetzung des Projektes wird auf europäische Erfahrungen in Form eines Erfahrungsaustausches mit transnationalen Partnern gesetzt. Für das Projekt konnten gewonnen werden:


  • Der Dublin Employment Pact aus Irland. Dieser setzt auf ein modulares und arbeitsplatzbasiertes Konzept namens „Workplace Learning“ zur Qualifizierung Geringqualifizierter.
  • Die Stiftung STIMULANSZ aus den Niederlanden bedient sich bei der Aufstiegsförderung von arbeitslosen Menschen des „Work First“ - Ansatzes. Dabei geht es um maßgeschneiderte Programme zur Integration in den 1. Arbeitsmarkt durch Höherqualifizierung.
  • Das Jobcenter Lolland (Dänemark) verfügt über weitreichende Erfahrung bei der Qualifizierung und Aktivierung von schwer vermittelbaren Arbeitslosen durch intensive Beratung und intensives Coaching.

Zentrale Anlaufstelle für alle Kooperationspartner und Projektteilnehmer/innen ist das neu eröffnete IMPULS-Büro in Königs Wusterhausen, welches auch eine Außenstelle in Lübben hat.


Projektleitung:

Dr. Reiner Aster/Dr. Rainer Straube

Projektleiterin:

Cindy Sommerfeldt
Telefon: +49 (0) 3375 522 848 oder 838
Fax: +49 (0) 3375 522 823
E-Mail: cindy.sommerfeldt@gsub.de

Anschrift:
IMPULS-Büro
Bahnhofstraße 15a
15711 Königs Wusterhausen

Unternehmenshotline: +49(0)30-28409-500 I E-Mail: kontakt@gsub.de
©2010 gsub mbH

gefördert durch:
Europäische Union
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Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) Brandenburg GmbH
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Partner:
tgz Wildau
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Jugend mit Perspektive
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Landkreis Dahme-Spreewald
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WFG - Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme Spreewald mbH
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gsub-Projektegesellschaft mbH
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